POLIZEI-TICKER : POLIZEI-TICKER

Mann greift seine Ehefrau an

Steglitz - Eine 39-jährige Frau ist von ihrem Mann am Mittwoch brutal angegriffen und lebensgefährlich verletzt worden. Gegen 11.40 Uhr schleppte sich die schwer verletzte Frau in ein Geschäft am Steglitzer Damm und brach dort zusammen. Angestellte riefen die Polizei. Ein Notarzt brachte die 39-Jährige ins Krankenhaus, wo sie notoperiert werden musste. Der 45-jährige Ehemann wurde festgenommen. jra

Kinder brechen ins Eis ein

Treptow - Drei aufmerksame Fußgänger haben am Mittwochnachmittag fünf Kinder aus dem Karpfenteich am Sowjetischen Ehrenmal gerettet. Die vier 13-jährigen Jungs und ein zwölfjähriges Mädchen waren auf dem Heimweg von der Schule auf das zu dünne Eis des Teichs gelaufen und eingebrochen. Drei Männer im Alter von 21, 22 und 37 Jahren hörten die Hilfeschreie und zogen die Schüler mit Hilfe einer Rettungsleiter aus dem Wasser. Die Feuerwehr brachte die Kinder mit nicht lebensbedrohlichen Unterkühlungen ins Krankenhaus. Die Polizei warnte erneut vor dem Betreten aller noch zugefrorenen Gewässer. jra

Auto erfasst Radfahrer

Adlershof - Beim Rechtsabbiegen aus der Radickestraße auf das Adlergestell hat am Dienstagabend ein 34-jähriger Autofahrer einen Radfahrer, 46, übersehen, der am Adlergestell unterwegs war. Der Radfahrer erlitt mehrere Knochenbrüche. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Autofahrer Rot, bog aber wegen eines grünen Pfeils an der Ampel ab. Tsp/tabu

Räuber überfallen 81-Jährige

Friedrichsfelde - Zwei Unbekannte haben am Dienstag einer 81-jährigen Frau die Tasche geraubt und sie bei dem Überfall schwer verletzt. Die Täter lauerten der Rentnerin auf, die mit ihrem Mann gegen 19 Uhr durch eine Grünanlage in der Dolgenseestraße lief, und rissen ihr von hinten die Handtasche von der Schulter. Bei dem Versuch, die Tasche festzuhalten, fiel die Rentnerin hin und brach sich zweimal den rechten Arm. Die Räuber flüchteten mit der Beute. Die Frau kam in ein Krankenhaus. tabu

Kinderwagen in Flammen

Neukölln - Gleich mehrere Kinderwagen haben Unbekannte in der Nacht zu Mittwoch im Flur eines Wohnhauses in der Weichselstraße angezündet. Gegen 0.30 Uhr bemerkten Mieter, dass das Treppenhaus verqualmt war. Die Bewohner versuchten zunächst selbst, die Flammen im Erdgeschoss zu ersticken. Als ihnen das nicht gelang, riefen sie die Feuerwehr. Verletzt wurde niemand. tabu

109 rechtsextreme Angriffe gezählt

Berlin - Schläge, Bedrohungen und ein Brandanschlag: Die Opferberatungsstelle Reachout hat am Mittwoch die von ihr erhobenen Zahlen rechter Gewalt für 2010 vorgestellt. Demnach stieg mit insgesamt 109 Fällen erstmals seit mehreren Jahren wieder die Zahl der Übergriffe. 2008 waren es noch 148 Angriffe, 2009 nur noch 102. Am häufigsten schlagen die Täter wie schon in den Vorjahren in Friedrichshain (16 Fälle) zu. Neu ist, dass Neukölln mit 15 Angriffen auf den zweiten Platz der Liste gerutscht ist. Die wenigsten Gewalttaten wurden in Zehlendorf (2) und Steglitz (0) registriert. In der ehemals rechtsextremen Hochburg Lichtenberg wurden nur noch acht Fälle gemeldet. Auch in der Nacht zu Mittwoch gab es einen Angriff rechter Schläger: Gegen 22.10 Uhr jagten zwei polizeibekannte Neonazis auf dem Bahnhof Lichtenberg eine Gruppe Asiaten über den Bahnsteig und riefen rassistische Parolen. Anschließend griffen sie einen zufällig anwesenden 26-jährigen Mann aus Polen mit einer zerschlagenen Bierflasche an. Er erlitt Schnittverletzungen an der rechten Hand. Noch im U-Bahntunnel konnten Bundespolizisten die beiden 20 und 21 Jahre alten betrunkenen Tatverdächtigen festnehmen. jra

Riesenstau nach Brand eines Lkw

Tegel - Auf der A 111 nahe der Berliner Landesgrenze ist am Mittwochnachmittag ein Lastwagen in Brand geraten. Nachdem die Brandenburger Polizei die Autobahn in Richtung Kreuz Oranienburg komplett gesperrt hatte, bildete sich auch in Berlin ein riesiger Stau. Nach Auskunft der Polizei musste die Stadtautobahn zeitweise schon ab dem Dreieck Charlottenburg gesperrt werden, um die Autoschlangen aus dem Tunnel Flughafen Tegel herauszuhalten. Nach etwa drei Stunden sei die Strecke gegen 19 Uhr teilweise wieder freigegeben worden. Zwischen Stolpe und Hennigsdorf sollte die Vollsperrung nordwärts aber noch bis etwa um Mitternacht andauern. obs

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