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Fremdenfeindliche Attacke wird

als versuchter Mord gewertet



Prenzlauer Berg - Nach dem fremdenfeindlichen Übergriff auf einen 23-Jährigen, dem drei Unbekannte am Sonntag mit Tritten gegen den Kopf fast das Genick brachen, hat sich der Zustand des Opfers laut Polizei etwas gebessert, bleibt aber kritisch. Der Mann habe noch nicht zur Tat befragt werden können. Hamid T. habe aber Angaben zur eigenen Person machen können und erklärt, er sei Marokkaner. Er hatte am Sonntag früh in Prenzlauer Berg eine Frau nach dem Weg gefragt und wollte sie zu einem Kaffee einladen. Drei Männer, die dies mitbekamen, beleidigten ihn zunächst fremdenfeindlich. Einer trat dem Opfer, das am Boden lag, gezielt gegen den Kopf. Ein Halswirbel wurde dabei verletzt. Laut Polizei gibt es bislang keine Hinweise darauf, dass die flüchtigen Täter Rechtsextremisten sind. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt nun wegen versuchten Mordes und sucht Zeugen. tabu

Verwahrlosung: Fünf Kinder

zum Notdienst gebracht

Spandau - Polizisten und Sozialarbeiter haben am Dienstag fünf Kinder im Alter von zwei bis neun Jahren in die Obhut des Kindernotdienstes gegeben. Die Beamten waren Hinweisen gefolgt und hatten eine Fünfzimmerwohnung in Spandau aufgesucht. Die Mutter, 27, war nicht zu erreichen, nur der Lebensgefährte war anwesend. Die Kinder waren in der Schule oder im Kindergarten. Laut Polizei war die Wohnung „in einem katastrophalen Zustand“: Es roch nach Urin, auf den Fußböden lagen Müll und Kleidungsstücke. Die Betten waren verdreckt, die Wände beschmiert. Am Geschirr klebten verdorbene Essensreste, frische Lebensmittel gab es nicht. Gegen die Mutter und den Lebensgefährten wird ermittelt. tabu

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