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Polizei entdeckte Nazikonzert

durch Zufall

Lichtenberg - Ungestört durch Polizei und Verfassungsschutz konnten Berliner Neonazis sich am Samstagabend zu einem Konzert versammeln. Der Auftritt flog nur durch den Anruf einer Frau auf, die gegen 1.30 Uhr Schüsse in der Vulkanstraße gehört haben wollte, Polizisten fuhren in die Vulkanstraße. Hinweise auf Schüsse oder andere Knallgeräusche fanden die Zivilpolizisten nicht, dafür hörten sie aus einer Halle auf einem benachbarten Industriegelände „Musik mit Textpassagen, die auf eine rechtsextremistische Veranstaltung hindeuteten“, wie das Präsidium am Sonntag mitteilte. Die Beamten forderten Unterstützung an. Gegen 2 Uhr beendete die Band ihr Konzert, gegen 3 Uhr begann eine Einsatzhundertschaft damit, die 50 Anwesenden zu überprüfen. Festgenommen wurde niemand. In der Vergangenheit war es der Polizei meist gelungen, Nazikonzerte sofort zu unterbinden. Ha

Wieder Einsatz gegen Rocker: 

68 Bandidos kontrolliert

Lankwitz - Auch an diesem Wochenende ging die Polizei gegen Rocker vor. Zwischen 18 und 23 Uhr wurden am Samstag 68 Besucher einer Veranstaltung der Bandidos vor deren Clubhaus in der Malteserstraße überprüft, zudem acht Autos und ein Motorrad. Bei einem 46-Jährigen wurde ein Messer beschlagnahmt. 90 Beamte waren im Einsatz. Wie Sonntag berichtet, hat die Staatsanwaltschaft ein härteres Vorgehen gegen kriminelle Rockerclubs angekündigt. Dazu gehört, dass bei sämtlichen Treffen Präsenz gezeigt und kontrolliert wird. Ha

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