Berlin : POLIZEI-TICKER

SEK-Beamte dringen bei Einsatz

in drei falsche Wohnungen ein

Wilmersdorf - Auf der Suche nach einem offenbar geistig verwirrten Mann, der am Hohenzollerdamm in seiner im ersten Stock eines Mietshauses gelegenen Wohnung mehrfach geschossen hatte, ist ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei irrtümlich in drei Wohnungen in der vierten Etage eingedrungen. Dabei wurde ein 45-jähriger Mieter, der den Anweisungen der Polizisten nicht folgte, leicht am Kopf verletzt. Laut Polizei hatte der 27-jährige Mann, der den Einsatz auslöste, in den frühen Morgenstunden des Mittwoch in seiner Wohnung mehrfach geschossen, war zum Hardenbergplatz gefahren und hatte dort einen Mitarbeiter in einem Schnellrestaurant mit der Schusswaffe bedroht. Alarmierte Beamte nahmen ihn fest, er hatte eine Schreckschusspistole bei sich. Zu dieser Zeit lief der Einsatz im Wohnhaus des Mannes. Schutz- und Kriminalbeamte versuchten anfangs, die Mieter des Hauses durch Klingeln, Klopfen und Rufen zum Öffnen ihrer Wohnungen zu bewegen, teilweise vergeblich. Da weiterhin ein Verbrechen vermutet wurde, zudem Zeugen in dem hellhörigen Haus Poltern und Wimmern vernommen hatten, wurde das SEK angefordert, das in drei Wohnungen gewaltsam eindrang. Bei der späteren Durchsuchung der richtigen Wohnung fand die Polizei vier Patronenhülsen auf dem Balkon. Der 27-Jährige, der schon mehrfach in Behandlung war, wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. ac

Bankräuber flüchteten ohne Geld,

weil es zu lange dauerte

Tempelhof - Nach einem Überfall auf eine Bank am Dienstag flüchteten zwei maskierten Räuber ohne Beute. Sie hatten gegen 14.50 Uhr eine Kundin und eine Angestellte in der Filiale am Mariendorfer Damm mit Schusswaffen bedroht. Da die Herausgabe offenbar zu lange dauerte, flüchteten die Räuber ohne Geld in Richtung U-Bahnhof Westphalweg. Die Kundin erlitt einen Schock. Tsp

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