Berlin : POLIZEI-TICKER

Mann tritt Wohnungstür ein und entführt das eigene Kind

Moabit - Die Polizei konnte am Freitag einen 31-jährigen Mann festnehmen, der am Tag zuvor seiner Lebensgefährten das gemeinsame Kind weggenommen hatte. Gegen 7.50 hatte er die Wohnungstür der 26-Jährigen eingetreten und ihr mehrmals gegen den Kopf geschlagen, wobei sie leichte Verletzungen erlitt. Anschließend nahm er das 15-monatige Kind und flüchtete. Der Mann wurde in der Putlitzstraße festgenommen, das Kind der Mutter übergeben. Der 31-Jährige, der sich in psychologischer Behandlung befindet, wurde in ein Krankenhaus gebracht. fet

Dreijähriger von Auto erfasst und schwer verletzt

Charlottenburg - Ein Dreijähriger ist am Donnerstag kurz vor 20 Uhr bei einem Unfall schwer verletzt worden. Der Junge wollte bei Rot die Kreuzung Bismarckstraße Ecke Schloßstraße überqueren und achtete dabei offenbar nicht auf den Verkehr. Er wurde von einem Auto erfasst und kam mit schweren Rückenverletzungen ins Krankenhaus. fet

64-Jähriger bedroht Fahrgäste in der U-Bahn mit Pistole

Britz – Ein 64-Jähriger hat am Donnerstagabend in einem Zug der U7 Richtung Rathaus Spandau mit einer vermeintlichen Schusswaffe gefuchtelt und soll gedroht haben, die Fahrgäste umzubringen. Als er gegen 18.15 Uhr an der Haltestelle Blaschkoallee ausstieg, nahm ihn die Polizei fest. Die Beamten stellten fest, dass es sich um eine Spielzeugpistole handelte. Der Mann kam später wieder frei. Die Mordkommission ermittelt, ob er bei einem ähnlichen Vorfall, der sich gegen 17.30 Uhr in der U7 Richtung Rudow ereignet hatte, ebenfalls der Täter war. fet

Feuer auf ehemaligem Theaterschiff im Urbanhafen

Kreuzberg - Am Donnerstagabend gegen 19.40 Uhr musste die Feuerwehr zum Urbanhafen ausrücken, weil auf dem Oberdeck des ehemaligen Theaterschiffs eine leer stehende Kühltruhe brannte. Die Feuerwehr konnte den Brand nach zehn Minuten löschen, verletzt wurde niemand. Das heruntergekommene Schiff soll bald saniert werden und dann in der Spree liegen. fet

Mehr als 400 Hinweise im Mordfall der Joggerin im Spandauer Forst:

Im Fall der am 20. Juni im Spandauer Forst ermordeten Joggerin hat die Polizei immer noch keine heiße Spur. Dabei sind bis Freitag insgesamt 404 Hinweise eingegangen, sagte ein Sprecher. Auch ein auf der Homepage der Berliner Polizei (www.polizei.berlin.de) einsehbares Video, das möglicherweise den Täter auf der Flucht zeigt, habe bislang zu keinen brauchbaren Hinweis gebracht. Die Staatsanwaltschaft hat für Hinweise, die zur Festnahme des Täters führen, 5000 Euro ausgelobt. Die Polizei bittet unter der Telefonnummer 4664-911701 um Mithilfe. Am 30. Juli kam zudem im Benjamin-Franklin-Klinikum das Kondolenzbuch für das Mordopfer abhanden. Die 39-Jährige hatte in der Klinik als Psychologin gearbeitet. Das Buch war in der Klinikkapelle ausgelegt gewesen. fet

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