Berlin : POLIZEI-TICKER

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Fall Litwinenko: Spur nach Berlin

Berlin/Hamburg - Im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen den Russen Dimitri Kowtun, der in den Fall des mit Polonium vergifteten Ex-Spions Litwinenko verwickelt ist, hat die Hamburger Polizei eine Spur nach Berlin verfolgt. „Wir sind dort tätig geworden, weil ein Zeuge berichtete, dass sich Kowtun in Berlin aufhielt“, sagte der Hamburger Polizeisprecher Ralf Kunz dem Tagesspiegel. Der Hinweis hätte sich aber nicht erhärtet, es gebe keine Anhaltspunkte dafür, dass Kowtun in Berlin war. Eine Meldung der „Berliner Morgenpost“, wonach die Hamburger anreisten, weil dem Berliner Spezialeinsatzkommando (SEK) keine Strahlenschutzkleidung zur Verfügung stünde, bezeichnete Kunz als „Spekulation“, die er nicht kommentieren wolle. Der Berliner Polizeisprecher Carsten Müller wollte sich zu dem Vorgang nicht äußern, sagte aber, dass das hiesige SEK für einen entsprechenden Einsatz durchaus sehr gut ausgerüstet sei. das

Nigerianer mit Messer bedroht

Lichtenberg - Ein aus Nigeria stammender Mann ist am Dienstagabend von zwei Männern mit fremdenfeindlichen Parolen beschimpft worden. Der 19-Jährige sei geflüchtet, verfolgt und mit einem Messer bedroht worden, teilte die Polizei mit. Die Männer im Alter von 17 und 25 wurden kurz darauf festgenommen und nach Feststellung ihrer Identität wieder entlassen. Der Staatsschutz ermittelt. epd

Mann mit Stichen im Krankenhaus

Spandau - Ein 24-Jähriger ist gestern früh mit einer Stichverletzung in ein Krankenhaus gebracht worden. In der Nacht hatte ein Zeuge gegen 1.45 Uhr in der Pichelsdorfer Straße in Spandau eine Auseinandersetzung beobachtet und die Polizei gerufen. Kurze Zeit später fand sie den Mann schwer verletzt an einer Telefonzelle. Die Kripo ermittelt. Tsp

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