Berlin : Polizeipräsident weist CDU-Kritik zurück

Nach einem erneuten Brandanschlag auf ein Auto am Freitag, hat sich Polizeipräsident Dieter Glietsch am Sonntag gegen Kritik aus der CDU-Fraktion gewehrt. Deren innenpolitischer Sprecher, Frank Henkel, hatte am Sonnabend schwere Vorwürfe gegen den Senat erhoben. Es sei „erschreckend, wie kommentarlos der Senat das Abfackeln von Autos seit dem G8-Gipfel hinnimmt“, kritisierte Henkel. Innensenator Ehrhart Körting (SPD) bleibe tatenlos, statt „den Chaoten das Handwerk zu legen“.

Polizeipräsident Glietsch stellte daraufhin klar, dass die Berliner Polizei „seit Monaten mit erheblichem personellen Aufwand alles tut, was sinnvoll ist, um das Tatrisiko zu erhöhen und Täter festzunehmen“, sagte Glietsch. Seit Mitte Mai seien 14 Tatverdächtige festgenommen worden – bei zweien habe sich der Verdacht nicht bestätigt. Die Beamten seien bei 439 Einsätzen mehr als 10 000 Stunden unterwegs gewesen. Wie die Polizei mitteilte, sind seit Jahresbeginn 87 Brandanschläge auf Autos verübt worden. Glietsch betonte, dass die Zahl der Brandanschläge auf Autos im Mai – vor dem G8-Gipfel – ihren Höhepunkt erreicht habe und seitdem kontinuierlich gesunken sei. tabu

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