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Polnischer Markt nahe der Grenze : In der Nacht nach der Explosion brannte es auf dem Marktgelände

Am Dienstag war ein Verkaufsstand für Feuerwerkskörper auf einem polnischen Markt  nahe dem brandenburgischen Ort Hohenwutzen explodiert. In der Nacht zu Mittwoch brach dort ein Feuer aus.

Explosion auf dem Markt. Foto: dpa
Explosion auf dem Markt.Foto: dpa

Nach der Explosion von Feuerwerkskörpern auf einem Grenzmarkt im polnischen Grenzort Osinow Dolny ist es in der Nacht zu Mittwoch erneut zu einem Brand auf dem Gelände gekommen. Verletzt wurde niemand, mehrere Marktstände brannten ab. Unklar ist, ob es sich um einen Schwelbrand nach der Explosion am Dienstag handelte. „Es war ein anderer Teil des Markts betroffen“, sagte ein Feuerwehrsprecher. Der Zustand der acht Verletzten, die bei der Explosion Verbrennungen erlitten hatten, ist nach Angaben des Rettungsdienstes stabil.
Die drei Deutschen, die bei dem Unfall verletzt wurden, seien in Deutschland in Behandlung, hieß es. „Wenn wir es mit einem Patienten aus Deutschland zu tun haben, bringt ihn der Rettungswagen an die Grenze und er wird dort von deutschen Rettungskräften in Empfang genommen“, schilderte eine Sprecherin des Einsatzzentrums in Stettin (Szczecin) im Rundfunk das Vorgehen im deutsch-polnischen Grenzgebiet.
Nach ersten Informationen brannten bei dem Feuer nach der Explosion 55 Marktstände ab, die Waren der Händler wurden zerstört. Auch mehrere in der Umgebung geparkte Autos wurden von dem Feuer völlig zerstört.Es sei „enormer Schaden entstanden“, so Feuerwehrsprecher Tomasz Kubiak.
Zur Schadenshöhe gab es zunächst jedoch keine genauen Informationen. Die Einsatzkräfte gingen jedoch von einem Schaden in Höhe von mindestens mehreren hunderttausend Zloty aus. Die Feuerwehr des Dorfes und benachbarter Orte war mit 16 Wagen im Einsatz. Nach rund zwei Stunden war der Brand nach Angaben der Einsatzleitung unter Kontrolle. Bilder zeigten schwarze Rauchwolken, verbogene Metallgerüste, Trümmer und Löschschaum auf der Straße. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. (dpa)

Foto: dpa
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