Berlin : PORTRÄT

SEIN WERDEGANG

Dieter Glietsch wurde am 2. Mai 1947 im hessischen Willingen geboren. 1964 verließ er das Gymnasium vor dem Abitur und ging zur Polizei. Er begann als Wachtmeister im mittleren Dienst und wurde höchster Polizeibeamter in Nordrhein-Westfalen. Sein größter Coup war, den umstrittenen Castor-Transport 1998 früher und unangekündigt durchs Land rollen zu lassen.

SEIN AMTSANTRITT

Dieter Glietsch wurde im Mai 2002 Polizeipräsident. Bei seinem Amtsantritt kritisierten Gegner, der Mann mit dem sehr sachlichen Führungsstil sei wegen seiner SPD- und GdP-Mitgliedschaft Wunschkandidat der Politik – nicht aber der Polizei. Er strukturierte um, sparte ein, führte eine Kultur des offenen Umgangs mit eigenen Fehlern ein.

SEINE ARBEITSWEISE

Dieter Glietsch maß der Deeskalation und Prävention schon immer große Bedeutung bei. Am 1. Mai 2008 wurde er von Randalierern attackiert. Heftige Kritik handelte sich Glietsch ein, als er im Juni 2008 Porschefahrern anriet, lieber nicht in Kreuzberg zu parken. Tsp

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