Berlin : Postbank: Rechner stürzten ab

bm

Das Online-Banking der Postbank, das in Deutschland von rund 780 000 Kunden genutzt wird, steckt seit Weihnachten in erheblichen technischen Schwierigkeiten. Zum Teil sind die Webseiten nur mit überlangen Wartezeiten oder überhaupt nicht zu erreichen. Es werden verschiedene Fehlermeldungen gezeigt, technisch bereits vollzogene und mit der Transaktionsnummer (TAN) bestätigte Überweisungen stürzen ab. Ein Mitarbeiter des Kundenservice in Berlin sagte gestern, er könne gegenwärtig nur raten, dringende Geschäfte brieflich per Formular abzuwickeln. Es seien von fünf zentralen Servern drei außer Betrieb, eine Besserung nicht abzusehen.

Ein Sprecher der zentralen Online-Redaktion der Postbank in Bonn dementierte dieses technische Detail, bestätigte aber das grundsätzliche Problem. Die Schwierigkeiten lägen daran, dass es seit Weihnachten bis über den Jahresbeginn hinaus besonders viele Abfragen gegeben habe. Hinzu gekommen sei, dass man es wegen einiger Detailprobleme nicht geschafft habe, die grundsätzliche Modernisierung des Online-Banking wie geplant im Dezember abzuschließen. "Die Geräte stehen bereit", sagte der Sprecher. "Wenn sie schon in Betrieb wären, gäbe es die Probleme nicht." Das gesamte Geschäft wird über zentrale Rechner in Bonn abgewickelt.

Neuer Termin für den Start des neuen Systems ist Anfang Februar. Doch es werde nicht einfach abgewartet, sagte der Postbank-Sprecher. Gestern sei ein weiterer Rechner zugeschaltet worden, der Entlastung bringen soll. Das alte System sei funktionsfähig, die Überlastung konzentriere sich jetzt auf die Zeiten vor Arbeitsbeginn, die Mittagspause und den frühen Abend. Am sichersten sei der Zugang zum

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben