Berlin : Potsdamer Stadthaus wird saniert

Potsdam - Die Sanierung des Stadthauses kann trotz des klammen Stadthaushalts im kommenden Jahr beginnen. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, sind die geplanten Investitionen trotz sinkender Zuweisungen des Landes gesichert. Bereits im Sommer hatte die Verwaltung bestätigt, zwischen 2013 und 2015 rund 5,7 Millionen Euro für die Sanierung des Stadthauses in der Friedrich-Ebert- Straße ausgeben zu wollen.

Das Stadthaus in der Friedrich-Ebert-Straße wurde von 1902 bis 1908 nach Plänen des Architekten Paul Kieschke als Amtssitz des Regierungspräsidiums gebaut. Der sandsteinverkleidete Monumentalbau wurde als Palais mit Mansardendach im Stil des Wilhelminischen Barocks errichtet. Der Gebäudekomplex umschließt vier Innenhöfe. Insgesamt 478 Räume gibt es. Hier befindet sich unter anderem das Bürgerservicezentrum der Stadt, wo die die Potsdamer ihre Ausweis- und Meldeangelegenheiten erledigen können. Außerdem ist hier die Kraftfahrzeugbehörde untergebracht.

Ferner kündigt die Verwaltung an, im Stadthaus etwa die Barrierefreiheit verbessern zu wollen. Ebenso seien Brandschutz-Maßnahmen erforderlich. Der Gesamtinvestitionsbedarf für das Gebäude wird auf derzeit bis zu 16 Millionen Euro geschätzt. Für den restlichen Campus der Verwaltung an der Hegelallee wird von Kosten von bis zu elf Millionen Euro ausgegangen.

Seit 1990 sind nach früheren Angaben der Stadt bereits rund 13 Millionen Euro in die Sanierung des Stadthauses gesteckt worden - so wurde etwa die dritte Etage fertig saniert. HK

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