PREISE 2008 : Auch Gas und Nahverkehr werden teurer

Wasser:

Wasserpreise wurden ab 1. Januar 2008 um durchschnittlich 1, 9 Prozent erhöht. Dabei sanken die Preise für Trinkwasser um 0, 2 Prozent, während der Abwasserpreis um 1, 6 Prozent und der Tarif für die Regenentwässerung um 4, 9 Prozent angehoben wurde.

Gas:
Der führende Anbieter, die Gasag, hat seine Preise zum 1. Januar 2008 um durchschnittlich 7,5 Prozent erhöht. Trotz der Preissenkung im April 2007 stiegen die Tarife damit auf ein neues Rekordniveau. Am günstigsten ist der Online-Tarif, für den die Gasag nicht offensiv wirbt. Inzwischen gibt es in Berlin mehrere Unternehmen, die Gas anbieten. Ein Wechsel, nach sorgfältigem Preisvergleich, ist möglich.

Strom:
Trotz wachsender Konkurrenz (Berliner Kunden können zurzeit zwischen mindestens 30 Stromtarifen wählen) bleibt Vattenfall der Marktführer. Nach einer Preiserhöhung am 1. Juli 2007 um durchschnittlich 6,5 Prozent will der Konzern die Stromtarife rückwirkend zum 1. Januar 2008 um 1,7 Prozent verringern und eine Preisgarantie bis zum Jahresende geben.

Stadtreinigung: Die Straßenreinigung wurde zum 1. Januar 2007 um 1,6 Prozent und die Müllabfuhr um 2,3 Prozent teurer. Bis Ende 2008, hat die Berliner Stadtreinigung (BSR) versprochen, bleiben diese Preise stabil.

Verkehrsbetriebe:
Ab April 2008 wird das Kurzstrecken-Ticket für BVG und S-Bahn von 1,20 auf 1,30 Euro verteuert. Die normale Einzelfahrt verbilligt sich dagegen um 10 Cent, wenn man eine Sammelkarte kauft. Die Monats- und Jahreskarten sollen um höchstens zwei Euro teurer werden. za

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