Premiere : Bully Herbig feiert seinen neuen Film „Hotel Lux“ am Potsdamer Platz

„Hotel Lux“ heißt sein neuer Film von Leander Haußmann, der am Mittwochabend im Cinestar am Potsdamer Platz Premiere feierte. Bully Herbig war auf der Premiere ungewöhnlich schweigsam.

Lachen erlaubt. Michael Bully Herbig und Thekla Reuten freuen sich.
Lachen erlaubt. Michael Bully Herbig und Thekla Reuten freuen sich.Foto: dapd

Plus mal Plus ergibt Plus, lautet die mathematische Regel. Doch gilt sie im Kino anscheinend nur teilweise. Denn wenn Komiker Michael Bully Herbig jetzt einen Komiker spielt, kommt am Ende keine Komödie heraus. Zumindest keine zum Auf- die- Schenkel-Klopfen. „Hotel Lux“ heißt sein neuer Film, der am Mittwochabend im Cinestar am Potsdamer Platz Premiere feierte. Herbig gibt darin den Darsteller Hans Zeisig, der 1933 im Berliner Kabarett Valetti Stalin parodiert – an seiner Seite Hitler, gespielt von seinem Freund Siggi Meyer (Jürgen Vogel). Eines Tages verstehen die Nazis dann keinen Spaß mehr und Zeisig muss ins Hotel Lux nach Moskau flüchten, wo er für Stalins Leibastrologen gehalten wird.

Damals und heute. Jürgen Vogel, Thekla Reuten und Bully Herbig (v.l.).
Damals und heute. Jürgen Vogel, Thekla Reuten und Bully Herbig (v.l.).Foto: dpa

Auch wenn viel gelacht werden darf, hat der Film von Regisseur Leander Haußmann düstere Seiten. Das war allerdings nicht der Grund für Michael Herbigs ungewohnte Schweigsamkeit bei der Premiere: Er leidet an einer Stimmbandentzündung. Das Reden übernahmen Thekla Reuten, die im Film als niederländische Genossin Männern den Kopf verdreht, und Produzent Günter Rohrbach. Die heitere Stimmung lag wohl auch an der Erwartung, dass zumindest diese Kinoregel gilt: Herbig mal Film ergibt Kassenschlager.

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben