Prenzlauer Berg : Wettbewerb für alten Übergang Bornholmer Straße entschieden

Jetzt steht fest, wer den Erinnerungsort „Platz des 9. November 1989“ am ehemaligen Grenzübergang Bornholmer Straße gestaltet: das Berliner Büro Sinai Faust.Schroll.Schwarz.



Es gewann den Wettbewerb für den Platz vor der erhaltenen Maueranlage an der Bösebrücke, teilte die Senatskulturverwaltung am Sonntag mit. Die Bauarbeiten beginnen in diesem Herbst und sollen bis Sommer 2010 abgeschlossen sein. Die Kosten von 350 000 Euro werden aus Mitteln des ehemaligen SED-Vermögens finanziert. „Das Sinai-Konzept ist eine emotional berührende, hoch informative und stadträumlich ansprechende Lösung“, erklärte Kulturstaatssekretär André Schmitz. Die nach dem NS-Widerstandskämpfer Wilhelm Böse benannte Stahlbogenbrücke verbindet Prenzlauer Berg mit Gesundbrunnen. Am 9. November 1989 wurde dieser Übergang als erster durch die DDR-Grenztruppen geöffnet.dpa

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