Berlin : Presseball macht auf Ägypten Am 15. Januar wird im Ritz-Carlton gefeiert

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Jeder Ball braucht ein Motto. Der traditionelle Berliner Presseball, der sich eigentlich europäisch nennt, hat sich, nach Lateinamerika vor zwei Jahren, wieder mal ein außereuropäisches Thema vorgenommen. Am 15. Januar kommenden Jahres steht im neuen Hotel RitzCarlton am Potsdamer Platz Ägypten im Mittelpunkt.

Botschafter Mohamed Al-Orabi war dabei, als Alexander Kulpok vom Journalistenverband Berlin gestern das umfangreiche Programm vorstellte. Es werden Aida-Arien gesungen, die farbenprächtige Kulisse erinnert an die Welt der altägyptischen Pharaonen, und Star des Bühnenprogramms wird diesmal der Sänger Ayman sein.

Die etwa 1400 erwarteten Gäste, mit Karten für 125 („Nachtschwärmer“) bis 550 Euro dabei, können sich Lose für je zehn Euro kaufen. Als Spitzenpreise sind ein Einser-BMW, Kreuzfahrten und teure Hotel-Aufenthalte zu gewinnen. Die Tombola hat bisher einen Wert von rund 80000 Euro.

Der Erlös soll wieder der Aus- und Weiterbildung an der Berliner Journalistenschule und Not leidenden Journalisten zu Gute kommen.

Alexander Kulpoks Verband selbst hat ein turbulentes Jahr hinter sich, es gab etliche interne Querelen, eine Vielzahl von Austritten, außerdem gründete sich ein neuer Konkurrenz-Verband. Das habe natürlich auf die Stimmung gedrückt, sagte Kulpok, aber der Presseball habe dennoch nie zur Disposition gestanden. Mit dem bisherigen Kartenverkauf sei man zufrieden, über prominente Gäste wolle man zur Zeit noch keine Auskünfte geben. Man rechne aber mit etlichen Bundespolitikern und Alt-Bundespräsident Walter Scheel. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit werde wegen einer Fraktionsklausur nicht kommen können, sagte Kulpok.C. v. L.

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