Berlin : Preußenjahr: Zitadelle erhält Pulverlager zurück

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Mit rund 30 Konzerten, Vorträgen und Festveranstaltungen feiert Spandau das Preußenjahr 2001. Zu den Glanzlichtern gehört die Rekonstruktion von Munitionskammer und Labor des Pulvermagazins auf der Zitadelle. Sie wird von der Heimatkundlichen Vereinigung finanziert. Bereits im Sommer können die nach historischem Vorbild gestalteten Anlagen besichtigt werden. Die Zitadelle ist dann die einzige Festung in Deutschland, die über solche Räume verfügt.

Gestern wurde das Festprogramm vorgestellt, das am 18. März mit einer satirischen Revue im Gotischen Saal der Zitadelle beginnt. Zu den Höhepunkten zählen ein Festakt und Umzug zur Erinnerung an die Einführung der neuen Städteordnung am 31. März und das historische Spektakel "Spandau in Preußischer Zeit" am 5. Mai auf der Zitadelle. Auch das Pfingstkonzert an der Scharfen Lanke und das Havelfest am 9. und 10. Juni stehen im Zeichen des Preußen-Jubiläums. Am 9. Juni gibt es auf der Festung einen Kostümball.

Bereits ab dem 30. Mai wird im Zeughaus der Zitadelle die Ausstellung "Preußen aus Bayern" mit Exponaten aus dem Bayerischen Armeemuseeum gezeigt. Vom 25. Mai an geht es dann im Kommandantenhaus um die Geschichte der brandenburgischen Festungen Spandau, Peitz und Küstrin. In der Zeit vom 28. Mai bis zum 4. Juni demonstrieren Schüler und Studenten im Innenhof der Festung das "Leben vor 300 Jahren", spezielle Führungen für Schulklassen können unter der Rufnummer 283 97 467 bestellt werden.

Das komplette Programm, das noch um weitere Veranstaltungen ergänzt werden soll, ist in den öffentlichen Einrichtungen des Bezirks erhältlich.

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