Berlin : "Pro Max": Verein baute Räume für Obdachlose um - Spenden von Tagesspiegel-Lesern

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Mit einem Hoffest hat der Verein "Pro Max" gestern seine umgebauten Räume eröffnet. Auf dem Gelände in der Adolfstraße 21 in Wedding wurden zwei Gruppenräume ausgebaut, zwei Übergangswohnungen, Waschmöglichkeiten und ein Café eingerichtet. Pro Max bezahlte den Umbau mit Spenden von Lesern des Tagesspiegels in Höhe von knapp 54 000 Mark. Das Geld wurde während der Weihnachtsaktion der Zeitung im Jahr 1999 gesammelt. Neben Pro Max wurden weitere elf Obdachloseneinrichtungen mit den insgesamt 650 000 Mark Spenden gefördert. Der Verein Pro Max kümmert sich um Jugendliche, die von Obdachlosigkeit bedroht oder schon obdachlos geworden sind. Er bringt sie in den Wohnungen unter, wo sie von Sozialarbeitern betreut werden, damit sie ihr Leben wieder in den Griff bekommen.

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