Pro TEST : Pro TEST

In Berlin gehen ständig Menschenauf die Straße. Wir stellen jede Woche einen Demonstranten vor.

Foto: Thilo Rückeis
Foto: Thilo Rückeis

CLAUDIA BUNZEL, 57,

RENTNERIN, LICHTENRADE

WOGEGEN? Das Essen von Hundefleisch

WANN? 7. August, 14-16 Uhr

WO? Vor der südkoreanischen Botschaft

WIE VIELE?
15 Hundefreunde, 1 Polizist, Mischlingshündin Reka

WARUM? „In Südkorea werden trotz Verbots im Jahr fünf Millionen Hunde geschlachtet. Jetzt sollen Hunde dort sogar per Gesetz zum Nahrungsmittel erklärt werden. Das muss verhindert werden!“

WAS NOCH? Die Botschaft gibt sich kulinarisch angepasst: „Wir essen überhaupt keine Hunde.“ Ein junger Passant, Halbkoreaner, berichtet dagegen: Ja, er habe in Südkorea Hundesuppe probiert, vom Hund aber nicht viel geschmeckt, weil sie viel zu scharf war. Wie Currywurst.

WIRKSAM? Am Ende unterschreibt der junge Mann eine Petition gegen Hundeschlachtung. Mischlingshündin Reka hat misstrauisch die Ohren angelegt.

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