Pro TEST : Pro TEST

In Berlin gehen ständig Menschenauf die Straße. Wir stellen jede Woche einen Demonstranten vor.

Foto: Ludwig Rubenbauer
Foto: Ludwig Rubenbauer

JÜRGEN SCHULTE, 66 JAHRE,

RENTNER, NEUKÖLLN

WOFÜR? „Solidarität mit Familie Schott!“

WANN? 29. Januar, 18 –18.20 Uhr

WO? Vor dem Wohnhaus der Familie, Onkel-Bräsig-Str. 143, Britz

WIE VIELE?
100, die ein Zeichen setzen.

WARUM? „Nazis muss man sich in den Weg stellen.“

WAS NOCH?
Weil Frau Schott keine NPD- Propaganda in ihrem Postkasten haben wollte, wird ihre Familie seit über zwei Jahren schikaniert. Ein gesprengter Briefkasten, eingeworfene Fenster und zuletzt ein beschmiertes Auto zeugen davon.

WIRKSAM? Für die Solidaritätskundgebung ist die Straße vor dem Wohnhaus fast zu schmal. Anwohner, Nachbarn, Freunde, Linke: Die komplette Hufeisensiedlung scheint versammelt zu sein. „Wir ziehen nicht weg“, sagt Frau Schott und schenkt den Demonstranten Glühwein aus. (Weiteres Seite 3)

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