Pro & Contra : Neue Debatte um den Namen des Olympiastadions

In Berlin bahnt sich ein Streit um den Namen des Olympiastadions an. Hertha BSC ist für die Veräußerung der Namensrechte, etwas überrascht darüber ist der Eigentümer: der Senat. Was meinen Sie dazu?

Berlin - Der Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat angekündigt, im kommenden Jahr die Namensrechte des Olympiastadions an einen Konzern verkaufen zu wollen. Laufzeit: bis zu zehn Jahren. Einnahmen: bis zu fünf Millionen Euro - pro Jahr.

Im Büro des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit ist man überrascht vom Vorstoß. Die Umbenennung könnte eine Olympiabewerbung für 2020 erschweren. Schon nach der WM hatte es eine derartige Diskussion um die Umbenennung gegeben. Viele Berliner lehnten diese damals ab.

Hinter der Suche nach einem Namenssponsor steht der Gedanke, dass Europas größtes Sportareal für eine Olympia-Bewerbung umfassend saniert werden müsste. Mit Millionenaufwand saniert ist aber bisher nur das Stadion selbst. Zum Areal gehören aber noch das Maifeld, das Reiterstadion, ein Schwimmbad und die Waldbühne. Die Instandsetzung kann sich das hochverschuldete Berlin nicht leisten.

Was meinen Sie: Sollen die Namensrechte am Olympiastadion verkauft werden? (tso)

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