Berlin : Probesitzen in der Königsklasse

Bei Mercedes-Benz am Kurfürstendamm wurde gestern mit 300 Gästen die Einführung der neuen S-Klasse gefeiert

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Draußen auf dem Kurfürstendamm umringten gestern Abend Touristen das schwarz glänzende SKlasse-Modell, das auf dem Gehweg vor dem „Showroom“ von Mercedes-Benz an der Ecke Knesebeckstraße stand. In den Showroom selbst führte derweil ein roter Teppich – denn dort feierte der Direktor der Berliner Mercedes-Benz-Niederlassung, Walter Müller, mit mehr als 300 Gästen die Einführung der neuen S-Klasse. Ab Sonnabend kann jeder diese Flaggschiffe des Automobilkonzerns in den Berliner Mercedes-Benz-Centern begutachten.

Mercedes-Benz habe „die Königklasse zurückerobert“, fand Jan Stecker vom Sender Kabel 1, dessen Sendung „Abenteuer Auto“ bereits einen Vergleichstest mit Spitzenmodellen von BMW und Audi gemacht hat. Großes technisches Lob erhielt die neue S-Klasse auch vom sechsmaligen Sieger der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM), Bernd Schneider. Unter den Gästen waren allerdings nicht nur Kenner der S-Klasse. Spitzenkoch Harald Wohlfahrt erzählte, er fahre seit zehn Jahren die E-Klasse von Mercedes-Benz. Die S-Klassse komme für ihn nicht in Frage, denn „die fährt mein Chef“. Zu den prominenten Gästen gehörten außerdem unter anderem die Schauspieler Wolfgang Spier, Dorkas Kiefer und Ralf Bauer, TV-Moderator Detlef D. Soest, der Schauspieler und Regisseur Vadim Glowna und Sänger Frank Zander.

Spitzenkoch Wohlfahrt gestaltete einen der Menü-Gänge im Showroom-Restaurant „Daimler’s“ – es gab cremige Polenta auf Gänselebermus, dazu Wachtelspiegelei und Trüffel. Das musikalische Niveau des Abends passte zur S-Klasse: Einen Teil der Show bestritt der Trompeter Till Brönner, einer der bekanntesten Jazzmusiker Deutschlands. Wer die neue S-Klasse testen möchte, kann laut Niederlassungsleiter Müller übrigens schon für das kommende Wochenende Probefahrten vereinbaren. Zu den aktuellen Neuerungen des Luxuswagens gehören ein radargestützter Abstandsregler („Tempomat“), der bis Tempo 200 funktioniert, aber auch für den Stop-and-go-Verkehr geeignet ist. Mehr Sicherheit bei Nachtfahrten bieten Infrarot-Scheinwerfer und eine damit verbundene Kamera, die die Straße auf einem Display zeigt. Wer sich spontan zum Kauf entscheide, müsse nicht warten, sagt Müller: Lange Lieferzeiten hätten früher manche Kunden vergrault. Aber das ist Vergangenheit. CD

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