Berlin : Problemfall: jung, männlich, nichtdeutsch

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Die Jugendkriminalität ist laut polizeilicher Kriminalstatistik 2005 zwar zurückgegangen. Doch die Kriminalität „männlicher jugendlicher Nichtdeutscher“ ist insgesamt überproportional hoch. Im Verhältnis zu ihrem Bevölkerungsanteil wurden männliche nichtdeutsche Jugendliche sehr viel öfter bekannt als deutsche Jugendliche:

3 Mal so oft bei Sexualdelikten ,

7,5 Mal so oft bei Ve rgewaltigungen ,

2 Mal so oft bei Straßenkriminalität , 3,4 Mal so oft bei Gewaltkriminalität , 3,1 Mal so oft bei gefährlicher Körperverletzung , 3,6 Mal so oft bei Straßenraub . Bei den Rohheitsdelikten wurden 3225 deutsche Jugendliche ermittelt, was eine Abnahme von 6,7 Prozent bedeutet. Bei den nichtdeutschen Jugendlichen ermittelte die Polizei 1549 Tatverdächtige, was einer Zunahme um fast 10 Prozent gleichkommt. Bei der Gewaltkriminalität ist die Zahl der nichtdeutschen Jugendlichen um 8,1 Prozent auf 1 100 Tatverdächtige gestiegen. tabu

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