Berlin : Prominente kämpfen für Kulturareal

Intitiative gegen Pläne für Ernst-Thälmann-Park

Die Initiative zur Erhaltung des kommunalen Kunstareals im Ernst-Thälmann-Park bekommt prominente Unterstützung. Namhafte Künstler wie die Schauspieler Corinna Harfouch, Katja Riemann und Axel Prahl, Sängerin Gitte Haenning und die Puhdys wehren sich gegen Pläne des Bezirks, an dem Kulturstandort weitere freie Träger anzusiedeln. Konkret geht es um die geplante Ansiedlung der Kinder- und Jugendkulturstätten, die derzeit noch im Eliashof an der Senefelderstraße untergebracht sind, Weil dort eine Grundschule einziehen soll, sucht der Bezirk für die dort ansässigen Einrichtungen in freier Trägerschaft eine neue Bleibe. In der Diskussion ist ein Umzug in den Thälmann-Park.

Dort haben bereits der Verein Kunsthaus, die Galerie parterre, die Nachwuchsbühne Theater unterm Dach und die Wabe eine Heimat, in der Gruppen wie Mia, Wir sind Helden und Rosenstolz ihre ersten Auftritte hatten. Diese Bands zählen ebenso zu den 200 Erstunterzeichnern eines Protestbriefs wie Moderator Jürgen Kuttner, Schriftsteller Christoph Hein und Armin Petras, Intendant des Maxim-Gorki-Theaters. Die vorhandenen Raumkapazitäten im Thälmann-Park seien bereits ausgelastet, heißt es darin. Bei einem Einzug der freien Träger „stirbt das bestehende qualitativ hochwertige Kulturangebot. Damit werden nicht nur Künstler gegeneinander ausgespielt, sondern der Bezirk spart auch noch seinen größten selbst verwalteten Kulturstandort weg“.

Bereits in den vergangenen Wochen hatten Pankower Künstler gegen Kürzungen in der Projektförderung im Bezirk protestiert. wek

Die Protest-Initiative im Internet:

www.aktionsbuendnis-berliner-

kuenstler.de

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