Berlin : Prominente Unterstützung für die HU

Richard von Weizsäcker Mitglied im Kuratorium

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Richard von Weizsäcker soll nach Informationen des Tagesspiegels ins Kuratorium der Humboldt-Universität gewählt werden. Der ehemalige Bundespräsident und Regierende Bürgermeister von Berlin wurde dem Vernehmen nach von einer der universitären Gruppen für die Wahl durch den Akademischen Senat vorgeschlagen. Außer Weizsäcker wurden Christina Weiss, unter Bundeskanzler Schröder Bundesbeauftragte für Kultur, und Manfred Erhardt, ehemaliger Berliner Wissenschaftssenator und früherer Generalsekretär des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft, nominiert. Neuer Vorsitzender des Gremiums soll Günter Stock werden, Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Würde Richard von Weizsäcker im Sommer gewählt, wäre es seine Aufgabe, gemeinsam mit anderen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens das Uni-Präsidium zu beraten und zu beaufsichtigen. Der 86-Jährige wäre am Ende seiner Amtsperiode 90 Jahre alt. Sein Alter werde ihn an der Ausübung seiner Aufgabe aber sicher nicht hindern, sagte am Freitag ein Angehöriger der Uni. Weizsäcker, der noch immer regelmäßig schwimmt, sei körperlich fit. Sympathisch mache ihn auch, dass er sich an der Humboldt-Universität schon länger interessiert gezeigt habe. Üblicherweise stellen sich die für das Kuratorium nominierten Kandidaten vor ihrer Wahl kurz dem Akademischen Senat der Uni vor und dürfen befragt werden. Es wird überlegt, ob man für Weizsäcker einen anderen Rahmen finden könnte. Im Gespräch ist ein Empfang. akü

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