Berlin : Prozess um Mord im Wohnheim

Aus Habgier und Rache soll der 39-jährige Resat A. in einem Obdachlosenheim in Mitte einen 65-jährigen Wachmann niedergestochen haben. Wegen Mordes muss er sich seit Dienstag vor dem Landgericht verantworten. Sein Verteidiger erklärte, dass die Tat bestritten werde. Der Mord sei von einer Person begangen worden, „die noch in Freiheit ist“.

Der offenbar psychisch gestörte Beschuldigte soll sich über den Wachmann des Heims geärgert haben, weil er ihm keine Billardkugeln ausgehändigt hatte. Am späten Nachmittag des 25. Dezember letzten Jahres habe er erst massiv auf das Opfer eingeschlagen und dann zugestochen. Der Wachmann verstarb noch am Tatort. A. sei mit der Brieftasche des Opfers geflohen. Gut eine Woche nach dem Mord wurde er festgenommen. An seiner Kleidung sollen die Ermittler Spuren des Opfers gefunden haben. Der Prozess wird am 16. Juli fortgesetzt. K. G.

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