Berlin : Pyronale, Football und Sommeruni Mit dem Ferienpass 2006/07 ist vieles billiger

Lisa Garn

Der neue „Super-Ferien-Pass“ für 2006/07 ist da. Gestern stellten Bildungssenator Klaus Böger (SPD) und Doris Weber-Seifert von der Jugend-Kultur-Service GmbH den Klassiker der Feriengestaltung vor. „Das Ferienpass-Angebot zeigt, wie wir unsere Stadt für Kinder und Jugendliche in den Ferien erlebbar und bezahlbar machen“, sagte Böger.

270 Veranstalter bieten über 450 Angebote aus dem Sport- und Kulturbereich mit dem Ferien-Pass kostenlos oder zu ermäßigten Preisen an. Ein Trainingskurs an der Deutschen Fußball-Akademie kostet mit Pass statt 79 Euro nur 70 Euro. Die erste Pyronale in Berlin, auf der Feuerwerksprofis ihr Können zeigen, kann man für 28 statt 31 Euro verfolgen. Ein viertägiger Kurs für Physik- und Informatikinteressierte an der Sommeruniversität der Freien Universität gibt es für 10 statt 20 Euro.

Kostenlos ist der Blick in die Sterne im Planetarium Potsdam und vom Berliner Funkturm aus. Gratis ist auch der Eintritt in die Berliner Bäder und Museen , in den größten Indoorspielplatz, Kartfahren in Spandau, ein Football-Spiel der Berlin Thunders oder ein Schauspielkurs in der „Kids Agentur“.

Mit dem Ferien-Pass nimmt man außerdem an über 250 Verlosungen für Workshops, Tagesausflüge oder Freikarten teil. Dabei sind auch die Eltern sehr willkommen. Der Ferien-Pass für junge Leute bis 18 Jahre kostet neun Euro. Zu bekommen ist er ab 22. Juni in allen Bädern der Bäderbetriebe, in den Bürgerämtern, im Jugend-Kultur-Service in der Obentrautstraße 55 in Kreuzberg sowie bei einigen Einkaufsmärkten und Sportgeschäften.

Eine Neuerung ist in diesem Sommer das Ferien-Scheckheft für Lehrer. Es enthält 40 Angebote und soll Lehrern die Möglichkeit geben, sich jenseits der Schule weiterzubilden. In den Workshops wird es deshalb um Computerspiele gehen. Jedes Bildungsangebot ist mit einer passenden Kulturveranstaltung gekoppelt, beispielsweise das Fifa-WM-Computerspiel und das Fußball-Oratorium der Komischen Oper Berlin.

Weitere Informationen unter www.jugendkulturservice.de und beim Info-Telefon: 23 55 62 0

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