Quartier : Neue Nachbarn für das Auswärtige Amt

Mitte ist mit dem 60-Millionen-Euro-Projekt "Quartier am Auswärtigen Amt" um einen Blickfang reicher. Am Mittwoch wurde Richtfest gefeiert.

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Neues Viertel. In der Gegend am Auswärtigen Amt ist in dem vergangenen Jahren viel gebaut und renoviert worden. -Simulation: Züblin

Ums Auswärtige Amt am Werderschen Markt wird es enger: Aus einstigen Freiflächen ist fast schon ein neuer Stadtteil geworden, das „Quartier am Auswärtigen Amt“ hat daran großen Anteil. Gestern wurde für das 60-Millionen-Euro-Projekt der Züblin Development Gesellschaft das Richtfest gefeiert. Es entstehen Geschäftshäuser, Wohnungen und ein Vier-Sterne-Hotel der österreichischen Hotelgruppe Arcotel mit 190 Zimmern, Suiten und Apartments.

Die Gegend zwischen Hausvogteiplatz, Auswärtigem Amt und Friedrichwerderscher Kirche hat nach den „Townhouses“ damit einen neuen Blickfang erhalten. Senatsbaudirektorin Regula Lüscher sprach von einem „angemessenen Städtebau“, der sich zeitgenössisch präsentiere und sich auch an historische Vorbilder anlehne. An dem Häuserblock sind die Architekturbüros Kiselowsky, Fischötter, Patzschke und Partner beteiligt, das Hotel und das Bürogebäude direkt am Werderschen Markt entstehen nach Plänen der Architekten Müller Reimann, die auch den Neubau des Auswärtigen Amtes entwarfen. Das Hotel wird im Frühjahr 2009 eröffnen und„Arcotel John F“ heißen. Hoteleigentümerin Renate Wimmer sprach vom modernen Mythos Berlins. Er sei vom früheren US-Präsidenten John F. Kennedy in seiner Rede vor dem Rathaus Schöneberg „auf den Punkt gebracht“ worden. Der Name solle die Internationalität des Hauses in Verbindung mit dem nahen Auswärtigen Amt unterstreichen. C. v. L.

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