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Nach öffentlicher Fahndung : Tram-Angriff auf Homosexuellen: Verdächtige gefunden

Drei Fremde fragten einen 39-Jährigen in der Tram, ob er schwul sei. Als er das bejahte, schlugen sie auf ihn ein und flüchteten. Die Polizei hat das Trio nun ermittelt.

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SymbolbildFoto: dpa/Patrick Pleul

Das mit Bildern und einem Video von der Polizei gesuchte Trio, welches einen Mann homophob angegriffen haben soll, wurde ermittelt. Nach der öffentlichen Fahndung ging eine Vielzahl von Hinweisen bei dem Polizeilichen Staatsschutz ein, mit denen die Frau und einer der Männer identifiziert werden konnten. Zu diesen werden nun intensive Ermittlungen geführt. Der zweite mutmaßliche Angreifer stellte sich am Donnerstag auf einem Polizeiabschnitt. Die zwei Männern und die Frau stehen im Verdacht, einen 39-jährigen Mann am 4. März 2017 gegen 1.45 Uhr homophob attackiert zu haben.

Der 39-Jährige soll in Gesundbrunnen in der Straßenbahnlinie von den zwei Männern und der Frau erst beschimpft und dann geschlagen worden sein. Nach Angaben der Polizei war das Opfer in Begleitung seines 40-jährigen Lebensgefährten in die Linie M10 gestiegen und in Richtung S- und U-Bahnhof Warschauer Straße unterwegs.

Kurz vor dem U-Bahnhof Bernauer Straße sprachen ihn zwei Männer und eine Frau in der Tram an. Sie fragten, ob er schwul sei. Als der 39-Jährige dies bejahte, wurde er von dem Trio erst homophob beschimpft, dann angegriffen. Dabei bekam er einen Schlag ins Gesicht ab. Zudem schlug einer der Männer ihm eine Flasche auf den Kopf. Die Täter stiegen am U-Bahnhof Bernauer Straße aus der Tram und flüchteten. Der Mann erlitt Gesichtsverletzungen und klagte über Kopfschmerzen. Sein Lebensgefährte blieb unverletzt.

Lesen Sie hier ein Interview mit den beiden Berliner Staatsanwälten, die Hasskriminalität gegen Homo- und Transsexuelle verfolgen.

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