Berlin : Querbeet auf der Ifa-Party

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Gesundheit und Kultur. Um beides geht es heute im Bereich der Potsdamer Straße. Informativ und unterhaltsam soll der Tag der offenen Tür werden, zu dem die Elisabeth-Klinik von 14 bis 19 Uhr auf ihr Gelände in der Lützowstraße 24–26 einlädt. Laserexperimente, Gesundheitschecks und Führungen gehören zu den Angeboten für die ganze Familie, auch kulinarisch und musikalisch werden die Besucher versorgt. Auf der Potsdamer Straße können diese gleich weiterfeiern – von 15 bis 22 Uhr findet dort die Kulturnacht „Magistrale“ statt. Mit Licht- und Klanginstallationen, klassischer Harfenmusik, Puppentheater, Gauklern und einer koreanischen Tanz- und Trommelgruppe soll dabei unter anderem ein Querschnitt durch die Kulturszene der „Potse“ dargeboten werden. hema

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Staudenmarkt. Der Phlox, die „Staude des Jahres“, bestimmt den traditionellen Berliner Staudenmarkt, der heute und morgen jeweils von 9 bis 18 Uhr im Botanischen Garten stattfindet. Mehr als 100 Staudengärtner und Baumschulen beteiligen sich daran. Heute um 13 Uhr findet auch die erste Führung zur „Schaustelle“ Großes Tropenhaus statt, das bis 2008 von Grund auf saniert wird. Treffpunkt: Stand 39 vor dem Südafrika-

Haus. hema

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„Tag der offenen Tür“. Der Friedrichstadtpalast lädt morgen zu seinem traditionellen Tag der offenen Tür. Von 11 bis 14 Uhr kann man sich unter anderem an Führungen durch Europas größtes Revuetheater beteiligen, Proben des Balletts und des Kinderensembles miterleben, eine Tierkostümschau sehen oder sich Theater-Technik–Zauber vorführen lassen. Auch kulinarisch wird man versorgt, der Eintritt ist frei. hema

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Luxusklasse zum Testen. Einen neuen Mercedes-Benz-Geländewagen der Luxusklasse präsentiert die Daimler-Chrysler-Niederlassung heute ab 10 Uhr am Salzufer 1 in Charlottenburg. Auch Offroad-Fahrzeuge der Marken Chrysler und Jeep können getestet werden.tja

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Amnesty International lädt ein. Die Amnesty-International-Gruppe Berlin-Brandenburg lädt heute von 14 bis 19 Uhr in das Martin-Niemöller- Friedenszentrum, Pacelliallee 61. Informiert wird über Menschenrechtsverletzungen beim „Kampf gegen den Terror“. tja

Talk@Night hieß die magentafarbene Ifa-Party, zu der die Telekom-Vorstände Burkard Graßmann und Achim Berg ins hippe E-Werk nach Mitte eingeladen hatten. Wer aber gar keine Lust hatte, zur Nacht zu reden, konnte sich auch einfach vor die passend zum Anlass in reichlicher Anzahl vorhandenen Bildschirme pflanzen, die zum Beispiel darüber informierten, was zwanzig Partygäste so vertilgen, nämlich 15 Liter Bier, fünf Flaschen Wein und zwei Flaschen Sekt. Das war gleichzeitig eine Gratislektion darin, dass man live immer mehr sieht als auf einem Bildschirm, denn bunte Cocktails hatten die Spotmacher glatt vergessen. Männer in Nadelstreifen waren leicht in der Überzahl, aber es gab auch luftige Cocktail-Outfits zu sehen, besonders bei jungen Serienstars. Unter den Gästen waren die Sänger Kim Wilde und Lou Bega , Moderatorin Maybrit Illner und Produzentin Regina Ziegler. Dieter Kosslick schärmte von den telekommunikativen Talenten seines kleinen Sohnes Fridolin, der ihn an seinem zweieinhalbten Geburtstag zum ersten Mal selbstständig angerufen habe, gerade rechtzeitig vor einem langen Asientrip, den der Chef der Berliner Filmfestspiele allerdings überwiegend in Kinosälen und Filmvorführräumen verbringen wird. Und da muss man das Handy ja ausstellen. Air-Berlin-Chef Joachim Hunold und Ex-Bundesliga-Manager Reiner Calmund parlierten in einer ruhigen Ecke mit Organisator Manfred Schmidt . Und der DJ, befragt, was das eigentlich für eine Musikrichtung sei, die er da auflege, antwortete mit schönster Offenheit: „Querbeet, würde ich sagen, oder Freestyle.“Bi

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Der Regierende Bürgermeister ist kein Technik-Freak. „Ich muss die neuesten technischen Errungenschaften nicht unbedingt sofort haben“, sagte Klaus Wowereit gestern am Rande der Konkurrenzveranstaltung – der Ifa-Eröffnungsgala im Palais am Funkturm. Für ihn müsse Technik vor allem eins sein – einfach zu bedienen. „Ich will mich nicht lange einarbeiten müssen.“ An sein Handy hat er sich allerdings so sehr gewöhnt, dass er nicht mehr darauf verzichten könnte. „Aber zum Glück kann man es auch mal abstellen.“ dma

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