Berlin : Rabatte gibt’s gleich um die Ecke

Neue Coupons sollen Lokalgäste in nahe Kiez-Geschäfte locken

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„Satte Rabatte im Kiez“ verspricht der Slogan – die Wandkästen mit entsprechenden Coupons hängen in Restaurants und Kneipen. Auf die Gäste von rund 50 Lokalen in Friedrichshain und Prenzlauer Berg zielt ein neues Rabattsystem ab, das sich ein junger Existenzgründer für kleinere Betriebe im Kiez ausgedacht hat. Die Gutscheine kann man in Läden, Kinos, FitnessStudios und in einem Hotel einlösen. 250 000 Exemplare ließ der frühere Computerfachmann Karsten Roth jetzt zum Start seiner Aktion drucken.

In anderer Form liegen Rabattkarten schon längst wieder im Trend: Supermarktketten verbreiten Coupons als Zeitungsinserate, und mit der so genannten Payback-Karte lassen sich bundesweit Punkte für Prämien großer Unternehmen sammeln.

Dagegen ist Roths Methode mehr mit Rabattheften von Händlergemeinschaften vergleichbar, die es bisher nur vereinzelt gibt. Derzeit gewähren 20 Betriebe die Preisnachlässe und Zugaben gegen Vorlage eines Coupons. Wer zum Beispiel in einem Schallplattenladen drei Alben erwirbt, bekommt eine vierte Platte nach Wahl dazu. Ein Fitness-Studio verzichtet auf 70 Prozent der Aufnahmegebühr. Und wer im neuen Jugend-Hostel „Generator“ zwei Übernachtungen bucht, kann einen weiteren Tag lang gratis logieren. Zum Teil arbeiten die beteiligten Firmen auch direkt zusammen. So belohnt ein Reisebüro seine Kunden mit Kinokarten.

Die Coupons verbreitet der 28-jährige Neu-Unternehmer Roth in seiner eigenen Nachbarschaft, denn er stammt aus Prenzlauer Berg und wohnt in Friedrichshain. Seine Werbekunden könnten in den Lokalen ein „junges und dynamisches, aber auch preisbewusstes Publikum“ erwarten, meint er. Die Geschäftsidee entstand bei einem Urlaub in den Vereinigten Staaten. CD

Informationen im Internet:

www.citysaver.de

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