Berlin : Rasante Abfahrt vom Snowboard-Hügel an der Spree

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Zwei Jahre Anstrengungen haben sich gelohnt: Der "Mellow-Park" - ein beim vom Tagesspiegel geförderten Wettbewerb "Jugend entwickelt Berlin" preisgekröntes Projekt - darf an der Friedrichshagener Straße 11 in Köpenick bleiben. "Wir haben die Zusage der Treuhandliegenschaftsgesellschaft für einen unbefristeten Mietvertrag", sagt Jens Werner vom Verein "all eins".

Wie berichtet, beteiligten sich bereits vor zwei Jahren junge Leute mit ihrem Konzept eines "heiteren Parks" - so könnte man den Namen des Projekts übersetzen - am Kreativwettbewerb von "Partner für Berlin". Doch die Ideen des Köpenicker Siegers konnten bislang nur zögerlich und eingeschränkt auf der ehemaligen Industriebrache realisiert werden. Für die Umsetzung fehlte es nicht nur am Geld, auch ein langfristiger Mietvertrag ließ auf sich warten. Diesen Sommer konnten die Jugendlichen einen Teilerfolg verbuchen. In Absprache mit der TLG ging auf dem fast 9000 Quadratmeter großen Grundstück ein riesiges Jugendspektakel über die Bühne. Mehr als 4000 Besucher nutzten bei einem Fest aus allen Teilen der Stadt und Brandenburgs die BMX-Bahnen, Volley- und Basketballfelder sowie die Skater-Strecke. Jetzt kann der Verein aber langfristig planen. Im Winter soll es eine Eisbahn zum Schlittschuhlaufen geben - und als besonderen Höhepunkt einen einen Hügel für Ski und Snowboard-Hügel für rasante Abfahrten. Im Frühjahr soll auch das Umfeld aufgepeppt werden.

"Bislang beschränkten wir uns vor allem auf die Nutzung", erklärt Jens Werner. Man wolle Rasen säen und Sträucher pflanzen, wenn sich Sponsoren finden, vielleicht auch Bänke aufstellen. Außerdem wird derzeit gemeinsam mit dem Bezirksamt nach einer Möglichkeit gesucht, für den "Mellow-Park" eine ABM-Stelle zu bekommen. Das Gelände, direkt an der Spree, kann kostenlos besucht werden.

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