Berlin : Raubanklage gegen Schauspielersohn

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Im neuen Detlev-Buck-Film „Knallhart“ spielte er eine Nebenrolle als Mitglied einer brutalen Jugendgang. Im echten Leben wurde Florian S. (21), Sohn einer Schauspielerin, im Dezember 2005 verhaftet: Er soll mit drei Komplizen in Spandau an mehreren Raubtaten beteiligt gewesen sein. Nun ist die Anklageschrift fertig – sie wurde ihm in diesen Tagen zugestellt.

Das Quartett soll brutal vorgegangen sein. Die vier jungen Männer hätten regelrecht nach „jüngeren Opfern Ausschau“ gehalten, um sie dann zu bedrohen und auszurauben, sagte ein Ermittler. Offenbar prügelten und traten sie auf sie ein. Bei einer Tat soll Florian S. sogar mit einem Messer gedroht haben. Die Beute war gering: „Mal 10, mal 20 Euro und Handys, die anschließend weiterverkauft werden sollten“, schildert ein Ermittler. Ein anderes Verfahren gegen Florian S. aus dem September 2004 wurde eingestellt. Damals soll er von einem Opfer Geld verlangt und dabei einen Totschläger gezeigt haben. tabu

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