RAUM    patrouille : Voll leer

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Seitdem sich Berlin zum Epizentrum des internationalen Partytourismus entwickelt hat, besteht die Angst, das Feierbiotop könnte wieder eingehen. Das Clubsterben hängt wie ein Damoklesschwert über der Stadt. Gema-Forderungen, Lärmschutzauflagen oder überzogene Gewerbemieten könnten die Partyszene jederzeit zunichte machen, so die Befürchtung. Dabei ist das Gegenteil der Fall. Es gibt zu viele Clubs. So viele, dass ein harter Konkurrenzkampf herrscht. Zwei Läden haben diesen nun verloren, weil die Besucher ausblieben. Das WYSIWYG, auch Wirsing genannt, und der Horst Club in Kreuzberg. Beide konnten trotz ihres guten Rufs nicht genügend Stammgäste rekrutieren.

Andere dagegen festigen ihre Ausnahmestellung im Berliner Nachtleben. Tausende feiern jedes Wochenende im Berghain. Ein endloser eskapistischer Rave. Eine harte Konkurrenz. Auch wieder an diesem Wochenende: Marcel Dettmann, Boris, Nick Höppner, André Galluzzi, Extrawelt und Oliver Deutschmann geben den Ton an. Während andere Clubs leer bleiben, dürfte die Schlange am Berghain wieder extrem lang werden.

Berghain, Sa 23.2., 23.59 Uhr, 14 €

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