Berlin : RE-Züge enden schon am Stadtrand

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Auch an diesem Wochenende müssen Fahrgäste in Regional-Express-Zügen bereits am Stadtrand aussteigen, weil in der Nähe des Ostkreuzes gebaut wird. Theoretisch könnten die Züge von Westen kommend zwar trotz der Baustelle bis zum Ostbahnhof fahren, doch dazu fehlen der Bahn nach Angaben ihres Sprechers Andreas Fuhrmann die Wagen. Für Fahrgäste kann sich die Reise um eine Stunde verlängern.

Zum Thema Newsticker: Aktuelle Meldungen aus Berlin und Brandenburg Gebaut wird an der Brücke über die Schlichtallee in Rummelsburg. Die Züge der Linie RE 1 aus Magdeburg/Brandenburg enden trotzdem bereits in Wannsee, für den RE 2 aus Rathenow und den RE 5 aus Stralsund/Rostock ist in Spandau Schluss, die RE 3 aus Dessau kommt nur bis Charlottenburg, während es der RE 4 immerhin bis zur Friedrichstraße schafft. Die Fahrgäste müssen jeweils in die S-Bahn umsteigen.

Würden die Züge bis zum Ostbahnhof fahren und dort kehren, müsste die Bahn einen Zug mehr einsetzen, so Fuhrmann. Dafür fehlten aber die Steuerwagen. Nach Ansicht von Christfried Tschepe vom Fahrgastverband IGEB könnte die Bahn den Steuerwagen durch eine Lokomotive ersetzen. Der Verkehrsverbund VBB zieht der Bahn Geld ab, wenn sie baustellenbedingt ihre Vertragsleistung nicht erbringt. Und dazu gehören die Fahrten bis zum Ostbahnhof.

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