Reaktion auf brutale Überfälle : CDU-Spitzenkandidat will freiwillige Bürgerpolizei

Nach den brutalen Übergriffen in Berliner U-Bahnhöfen fordert CDU-Spitzenkandidat Frank Henkel eine Art Bürger-Polizei. Ein freiwilliger Dienst soll die Polizei und das Ordnungsamt bei der Arbeit unterstützen.

Frank Henkel, Spitzenkandidat der Berliner CDU, wünscht sich eine Bürger-Polizei.
Frank Henkel, Spitzenkandidat der Berliner CDU, wünscht sich eine Bürger-Polizei.Foto: DPA

„Ich kann mir gut vorstellen, einen ehrenamtlichen Polizeidienst zu installieren“, sagte Henkel der „Bild“-Zeitung (Montagausgabe). Nach seinen Angaben sollen die Bürger die Polizei, aber auch die Mitarbeiter der Ordnungsämter unterstützen.
„Hinschauen, Einmischen und Helfen muss zur Selbstverständlichkeit werden“, sagte Henkel. Zudem kritisierte er, dass Gerichte nur selten das Strafmaß bei jugendlichen Gewalttätern ausschöpften. Er glaube, „die Menschen haben das Gefühl, dass man sich in Berlin stets am unteren Strafmaß orientiert“.
Ein sogenannter Freiwilliger Polizeidienst war in Berlin 2001 abgeschafft worden. (dapd)

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