REAKTIONEN DER PARTEIEN : „Konkurrenz belebt das Geschäft“

DIE CDU



Landes- und Fraktionschef Frank Henkel, der wohl ebenfalls Spitzenkandidat wird, sagte: „Ich freue mich auf eine sportliche Auseinandersetzung.“ Unklar sei, was die Grünen wollen. Künast müsse sagen, ob sie für oder gegen das Gymnasium sei, für oder gegen eine Deutschpflicht auf Schulhöfen und ob sie 400 Millionen Euro vom Bund für die A100 verfallen lassen wolle.

DIE SPD

Landes- und Fraktionschef Michael Müller erwartet von Künast deutliche Ansagen. Für ihn stehen Bildungs- und Integrationspolitik im Vordergrund. Er wolle auch hören, wie Künast Arbeitsplätze in die Stadt holen wolle. In einem Radiointerview kritisierte Müller die Grünen für ihren „unernsten“ Umgang mit der Kandidatensuche: Es gehe nicht um eine Jobperspektive für Künast.

DIE LINKE

Für die Linke sind die Grünen „keine Konkurrenz“, sagte der Landesvorsitzende Klaus Lederer. Während die Linken von Menschen gewählt würden, denen soziale Gerechtigkeit wichtig sei, machten die Grünen Politik für Besserverdienende. Lederer forderte Künast auf, sich zu entscheiden, „ob sie mit der CDU die A 100 bauen will oder sie mit uns zusammen soziale Stadtpolitik machen will“.

DIE FDP

Der Landes- und Fraktionschef sowie voraussichtliche Spitzenkandidat Christoph Meyer sagte, es werde Zeit, über Inhalte mit den Grünen zu streiten: „Da sind die Grünen bislang sehr vage.“ Sie müssten deutlich machen, was sie bei der Bildung, der Wirtschaft, in der Haushalts- und in der Stadtentwicklungspolitik durchsetzen wollten. „Da werden wir sie stellen“, sagte Meyer. wvb/lvt

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