REAKTIONEN : „Kein Platz für Antisemitismus“

Klaus Wowereit

(SPD) unterstützte am Wochenende demonstrativ das Tragen religiöser Symbole in der Öffentlichkeit – zur „Langen Nacht der Religionen“ setzte er eine schwarze Kippa auf. Der Angriff auf den Berliner Rabbiner Daniel Alter dürfe nicht dazu führen, dass Juden auf das Tragen der Kippa verzichten: „Das wäre das falsche Signal“, sagte der Regierende Bürgermeister. „Wir müssen dafür Sorge tragen, dass eine Kippa, ein Turban getragen werden kann.“ Bundesinnenminister Peter Friedrich (CSU) sagte: „Solche Angriffe auf den Wert der Toleranz dürfen uns und die jüdische Gemeinde nicht

einschüchtern.“ Grünen-Parteichef Cem Özdemir forderte, antisemitischen Tendenzen unter türkisch-, arabisch- und kurdischstämmigen Jugendlichen deutlicher entgegenzutreten. „Hier sind die Schulen, die Vereine, Eltern und auch die Moscheegemeinden gefordert, unmissverständlich deutlich zu machen, dass Antisemitismus in unserem Land keinen Platz haben darf.“ Der Augsburger Rabbiner Henry G. Brandt schlug vor, „dass wir uns zusammen mit der Politik und den Vertretern der Muslime an einen Tisch setzen und darüber reden, was zu tun ist“. Tsp

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