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Rechtsextreme Kundgebung : NPD plant Nazikonzert in Treptow-Köpenick

Die NPD will am Sonntag am Berliner S-Bahnhof Schöneweide ein Neonazikonzert veranstalten. Antifa-Gruppen rufen zu Protestaktionen auf.

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Ein öffentliches Nazikonzert will die NPD am Sonntag am S-Bahnhof Schöneweide veranstalten. Ab 12 Uhr ist eine Kundgebung unter dem Motto „Sicherheit durch Recht und Ordnung“ angemeldet. Auftreten sollen unter anderem der rechtsextreme Liedermacher Toralf Wegner und die bekannte Neonaziband Sleipnir. Mehrere Alben der Band stehen wegen rassistischer Hetze auf dem Index.

Als Redner werden Parteichef Udo Voigt und der NPD-Fraktionsvorsitzende Udo Pastörs aus Mecklenburg-Vorpommern angekündigt. Antifa-Gruppen rufen zu Protestaktionen gegen das Konzert auf. Um 18 Uhr beginnt zudem am S-Bahnhof Ostkreuz eine Demonstration nach Lichtenberg, die sich gegen das neue Nazizentrum in der Lückstraße richtet.

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