Berlin : Rechtsextremismus: Couragierter Busfahrer ausgezeichnet

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Zivilcourage zahlt sich aus. Diese Erfahrung machte gestern der Busfahrer Jörg Müller (42). Die Türkischen Gemeinde zu Berlin belohnte ihn mit einer Urkunde und einer einwöchigen Reise in die Türkei für seinen Mut im Einsatz gegen Fremdenfeindlichkeit.

Der Busfahrer hatte eine junge Türkin verteidigt, die in der Linie 119 von einem alkoholisierten Mann "auf Übelste" beschimpft wurde. Als Müller sich für die Frau einsetzte, musste er Schläge einstecken. Bei der Aktion zog er sich eine Blutvergiftung an der rechten Hand zu. Er kündigte an, auch in Zukunft nicht vor solchen Situationen zurückzuschrecken. "Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit einzugreifen, wenn Schwächere angegriffen oder beleidigt werden."

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