Berlin : Regierungsbauten: Tag des offenen Kanzlertors

kf

Die Regierung bittet zum Staatsbesuch. Zum dritten Mal feiert die Bundesregierung in Berlin einen Tag der offenen Tür: am 1. und 2. September von 9 bis 17 Uhr. Rund 600 000 Menschen zogen die Ministerien im vergangenen Jahr an, in diesem Jahr rechnet man mit dieser Besucherzahl allein im neuen Kanzleramt.

Der Sitz des Regierungschefs mag auf Zaungäste massig wirken, ist aber innen für den großen Andrang nicht gerüstet. Deshalb müssen sich die meisten Besucher an beiden Tagen mit einem Rundgang durch den Ehrenhof, das Foyer, den Konferenzbereich, die Wintergärten und den Kanzlergarten begnügen. Eine Gruppe Tagesspiegel-Leser wird aber am Sonnabend zwischen 9 und 11 Uhr noch weiter hinter die Kulissen schauen können. Für sie gibt es mehrere Sonderführungen auch in die oberen Etagen des imposanten Gebäudes, beispielsweise zum Kabinettssaal und dem Arbeitszimmer Gerhard Schröders im obersten Stockwerk.

Für alle, die das vermutlich stundenlange Schlangestehen schreckt, warten die anderen Ministerien, das Kanzleramt und das Bundespresseamt mit Informationen, Ausstellungen, Diskussionsrunden und Filmvorführungen auf. Außer dem Auswärtigen Amt, in dem an diesem Wochenende eine Konferenz aller deutschen Botschafter stattfindet, nehmen alle Ministerien am Tag der offenen Tür teil. Einzelheiten werden Anfang August in einem Programmfaltblatt veröffentlicht und im Internet (unter www.bundesregierung.de ) abrufbar sein.

Am Samstagsabend wird im Kanzlergarten außerdem ein großes Sommerfest mit Live-Musik gefeiert. Hier begrüßt dann auch der Hausherr Gerhard Schröder, der am selben Abend von einer Lateinamerika-Reise zurückgekehrt sein soll, die Besucher. Auf der Bühne werden unter anderen Udo Lindenberg erwartet, die Prinzen und die Opernsängerin Cornelia Götz.

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