REICHSPOGROMNACHT VOR 70 JAHREN : Die Gedenkveranstaltungen im November

REICHSPOGROMNACHT

Eine Reihe von Veranstaltungen erinnert ab November an den 70. Jahrestag der Reichspogromnacht vom 9. November 1938.

Mehr als 100 Juden seien vom 10. bis 12. November 1938 unmittelbar zu Tode

gekommen, sagte am Montag der Geschäftsführer der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden,

Uwe Neumärkter.

AUFTAKTKONZERT

Die Konzertreihe „Keduscha“ eröffnet am 5. November in der Jesus-Christus-Kirche (Hittorfstraße 23) der Evangelischen Kirchengemeinde Dahlem die Veranstaltungsreihe. Sie erinnert in vier musikalischen Veranstaltungen an die Existenz vielfältiger jüdischer Traditionen.

FOTOSCHAU

Die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum hat die Ausstellung „Es brennt!“ in der Neuen Synagoge (Oranienburger Straße 28–30) organisiert, die der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) am 6. November eröffnen wird. Sie dokumentiere mit wenig bekannten Aufnahmen von Berufs- und Amateurfotografen aus den Jahren 1938/39 den „Terror, das Ausmaß der Gewalt und die öffentliche Demütigung der Juden im Deutschen Reich“.

LESUNG

Die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas organisiert am 9. November im unterirdischen Raum der Namen und im Stelenfeld des Holocaust-Denkmals eine Lesung der Biografien von 100 Pogromopfern.

SYMPOSIUM

Die Stiftung Topographie des Terrors veranstaltet am 10. und 11. November ein Symposium im Martin-Gropius-Bau, bei dem Wissenschaftler aus dem In- und Ausland diskutieren. ddp

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