Berlin : Reinickendorfer Schüler gewannen Umweltwettbewerb

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Eine zehnte Klasse der Bettina-von-Arnim-Gesamtschule in Reinickendorf hat den ersten Preis beim europaweiten Umweltwettbewerb des Bundesumweltministeriums gewonnen. An dem Wettbewerb haben sich etwa 15 Gruppen mit Jugendlichen zwischen 16 und 25 Jahren aus Deutschland, Holland, der Slowakei, Bulgarien, Italien und Belgien beteiligt. Die Siegergruppe hat mit ihrem Projekt "Dem Honig auf der Spur" den Einfluss von Umweltkriterien auf das Kaufverhalten untersucht. Zudem haben die Schüler nach Ansicht der Jury auch den Teil zwei der Aufgabe, die Präsentation ihres Projektes im Internet, "hervorragend" bewältigt.

Die Berliner Gruppe hatte vor einem Supermarkt einen Informationsstand aufgebaut und die Kunden über die CO 2-Emission beim Warentransport aufgeklärt. Gleichzeitig luden sie zu einem Honigtest ein. Subjektiv bevorzugten die meisten Kunden den kanadischen Brotaufstrich. Im Hinblick auf die ökologische Transportbilanz entschied sich der größte Teil von ihnen aber für den Brandenburger Honig.

Der Wettbewerb wurde in diesem Jahr bereits zum dritten Mal ausgelobt. Unter dem Motto "Halt die Welt im Gleichgewicht" waren junge Leute in ganz Europa aufgerufen, sich Gedanken zum lokalen und globalen Umweltschutz zu machen. "Der Wettbewerb hat gezeigt, dass die junge Generation zum Mitmachen bereit ist und pfiffige Ideen hat", sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Umweltministerium, Simone Probst, anlässlich der gestrigen Preisverleihung.

Den zweiten Platz belegten Schüler des Bremer Gymnasiums Horn, die ökologische und soziale Aspekte bei der Textilverarbeitung recherchiert hatten. Den dritten Platz teilen sich eine bulgarische Studentengruppe, mit der Entwicklung eines speziellen nichtbrennbaren Holzasche-Abfallcontainers und eine Gruppe des Jugendumweltnetzwerkes Niedersachsen, die umweltfreundliche Jugendreisen organisiert. Die Preisträger erhalten Prämien im Wert von insgesamt 5000 Euro (9800 Mark).Die prämierten Beiträge und eine Kurzfassung der Projekte können unter www.bmu.de auf der Internet-Seite des Bundesumweltministeriums aufgerufen werden.

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