Berlin : Rekordverdächtig: Zehn Grad zu warm

Mit bis zu 13 Grad hat Tief "Regina" Berlin und Brandenburg ein mildes, aber graues Wochenende beschert. "Das sind 10 Grad zu warm", sagte Meteorologe Hartwig Dittmar vom Deutschen Wetterdienst. Rekordverdächtig waren die Werte am Samstag, als in Potsdam 12,2 Grad gemessen wurden - nur 0,1 Grad unter dem bisher mildesten 9. Februar im Jahre 1899. Am Sonntag lagen die Temperaturen jedoch klar mit "nur noch" 8 bis 10 Grad unter dem Tagesspitzenwert, der ebenfalls anno 1899 mit ganzen 17,8 Grad gemessen worden war. Auch in den nächsten Tagen wird es nach den Worten von Dittmar für diese Jahreszeit deutlich zu mild bleiben.

Für die zweite Wochenhälfte kündigt sich nach Aussage der Meteorologen ein Wetterumschwung an, die nächtlichen Temperaturen sacken wieder bis auf den Gefrierpunkt. Tagsüber ist es mit 3 bis 4 Grad schon wieder recht frisch. Ein Wintereinbruch ist laut Dittmar allerdings nicht in Sicht: "Schneefälle sind - zumindest noch - nicht zu erwarten."

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