Berlin : Rennbahnen in Mariendorf und Karlshorst künftig von einem Verein betrieben

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Die Anhänger des Trabrennsports in Berlin sind vereint. Das ist das Ergebnis einer Mitgliederversammlung des Trabrenn-Vereins Mariendorf am Montagabend. Wie der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Klaus-Volker Stolle gestern sagte, stimmten die Mitglieder dem Plan zu, die Rennbahnen in Mariendorf und Karlshorst künftig von einem Verein betreiben zu lassen. Dazu soll der Trabrennbahn-Verein Mariendorf in "Berliner Trabrenn-Verein" umbenannt werden. "Wir sind offen für die Freunde aus Karlshorst", sagte Stolle. Damit folgte der Verein einem Vorschlag von Wirtschaftssenator Wolfgang Branoner (CDU). Der Senator hatte sich bereit erklärt, die bis Ende März befristete Genehmigung für den Totalisator in Karlshorst bis Ende Juni zu verlängern. Wie berichtet, steht die Trabrennbahn Karlshorst derzeit unter Insolvenzverwaltung.

Die Mitgliederversammlung am Montag machte auch den Weg für Neubauten auf dem Mariendorfer Gelände frei. Laut Beschluss sollen 12 000 bis 14 000 Quadratmeter in Bauland verwandelt und verkauft werden. Mit dem Erlös will der Verein unter anderem die Grundschuld in Höhe von drei Millionen Mark zurückzahlen, mit der die Mariendorfer Bahn belastet ist.

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