Resolution veröffentlicht : CDU will Guggenheim Lab und Sauberkeit

Die CDU will sich mit einer Kampagne stark machen gegen Dreck und Verwahrlosung in der Hauptstadt. Auch die aktuelle Debatte um die Vertreibung des Guggenheim-Projekts aus Kreuzberg war Thema auf der Klausurtagung in Dresden.

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An die Ampel gestopft. Muss das sein? Nur ein alltägliches Beispiel aus Friedrichshain, wie achtlos Coffee-to-Go-Trinker mit ihren Bechern umgehen.Weitere Bilder anzeigen
Foto: Henning Onken
27.07.2017 09:09An die Ampel gestopft. Muss das sein? Nur ein alltägliches Beispiel aus Friedrichshain, wie achtlos Coffee-to-Go-Trinker mit ihren...

Der Landesvorstand der Berliner CDU will sich dafür einsetzen, dass das BMW Guggenheim Labor für die Hauptstadt gewonnen wird. Zugleich verwahre sich der Vorstand gegen die „aggressiven Einschüchterungsversuche im Zusammenhang mit dem Guggenheim Lab und anderen Projekten und Ansiedlungen in unserer Stadt“, wie es in einer am Sonnabend auf einer Klausurtagung in Dresden veröffentlichten Resolution heißt. Die Initiatoren verzichteten wegen Protesten von Anwohnern und befürchteter Gewaltakte auf den geplanten Standort in Kreuzberg.

Die New Yorker Initiatoren des Diskussionsforums hatten, wie berichtet, bereits angekündigt, dass sie am Veranstaltungsort Berlin festhalten und hier einen anderen Standort von Mai bis Juli suchen wollen. Die inhaltliche Planung des Lab liegt bei der Kulturstiftung Guggenheim, BMW unterstützt Projekt. Eine Entscheidung soll in den nächsten Tagen fallen.

Der Protest gegen das Guggenheim Lab und andere Projekte
Feindbilder. Nach dem Guggenheim-Lab wollen linke Aktivisten auch eine Wohnbebauung auf dem Kreuzberger Grundstück verhindern.Alle Bilder anzeigen
1 von 6Foto: Heinrich
01.04.2012 18:07Feindbilder. Nach dem Guggenheim-Lab wollen linke Aktivisten auch eine Wohnbebauung auf dem Kreuzberger Grundstück verhindern.

Zudem macht sich die Berliner CDU stark gegen „Dreck und Verwahrlosung“. Dafür plant sie die Kampagne „Berlin SauberMann!“. Berliner haben wie die Besucher der Stadt ein Recht auf Lebensqualität, sagte CDU-Generalsekretär Kai Wegener. „Diesem Bedürfnis steht entgegen, dass unsere Stadt in den letzten Jahren immer dreckiger geworden ist.“ Zu den beschlossenen Maßnahmen zählt auch die Beseitigung von Graffiti, illegalen Plakaten und zerbrochene Scheiben an städtischen Gebäuden innerhalb von 24 Stunden, die unverzügliche Reinigung von ,Trinkerecken‘ sowie das Aufstellen von 1000 zusätzlichen Abfallbehältern. Zudem sollten Ehrenamt, Bürgersinn und Zivilcourage gestärkt werden. (mit dapd)

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