Rheinsberg, Neuruppin, Wittenberge : Auf zu den wilden Pferden im Norden von Berlin

Noch nichts vor am 10. und 11. Mai? Na dann hätten wir da ein paar Ideen. Hier sind unsere Wochenendtipps.

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Wo kommen die denn plötzlich her? Die leben hier. Gestatten, die wilden Pferde von Hobrechtsfelde.
Wo kommen die denn plötzlich her? Die leben hier. Gestatten, die wilden Pferde von Hobrechtsfelde.Foto: Claus-Dieter Steyer

Wilde Pferde, wilde Kerle. Die einstigen Rieselfelder rund um Hobrechtsfelde am nördlichen Berliner Stadtrand haben sich in den vergangenen 30 Jahren in ein Erholungsgebiet verwandelt. Eine dreieinhalbstündige Wanderung unter dem Titel "Manchet ma roch's nich so jut" stellt das Areal vor und führt auch zu den hier grasenden Wildpferden und Wildrindern. Ziel ist die Ausstellung im historischen Kornspeicher Hobrechtsfelde, wo es auch ein Imbissangebot gibt. Die Teilnehmer treffen sich am Sonnabend um 10 Uhr am S-Bahnhof Buch. Tel. 0175 / 72 130 84, www.naturwacht.de, www.gut-hobrechtsfelde.de

Möööp, Möööp! Das 18. Rheinsberger Hafenfest bietet am Sonnabend ab 10 Uhr jede Mengen Spaß und Unterhaltung. Es finden Kinderprogramme, ein Kutterwettrudern, Regatten und Dampferrundfahrten statt. Ein Höhepunkt ist der Start von aus Pappkisten zusammengebauten Booten ab 12 Uhr. Tel. 033 931 / 3 80 35, www.heimatverein-rheinsberg.de

Auf preußischen Spuren spazieren. Neuruppin wird "die preußischste Stadt Preußens" bezeichnet. Denn alle Straßen und Plätze sind rechtwinklig angelegt worden und klassizistische Bürgerhäuser prägen hier das Stadtbild. Auf einem geführten Rundgang am Sonnabend lernen die Teilnehmer unter anderem das Geburtshaus Theodor Fontanes, das Schinkel-Denkmal, die Klosterkirche St. Trinitates und viele andere Sehenswürdigkeiten kennen. Höhepunkt der Tour ist die Besichtigung des romantischen Tempelgartens mit dem Apollotempel. Der Start erfolgt um 10.30 Uhr am Tourismus-Service im Bürgerbahnhof in der Karl-Marx-Straße 1. Tel. 03391 / 45 460, www.tourismus-neuruppin.de

Bad Saarow ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert
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1 von 10Foto: Kitty Kleist-Heinrich
07.11.2013 17:36In Bad Saarow gehen die Leute alles ruhig an. Der beliebte Kurort ...

Puffer soll man küssen, denn zum Küssen ... Im größten Brandenburger Eisenbahnmuseum in Wittenberge rollen die alten Dampfrösser und Dieselloks am Wochenende zum Saisoneröffnungsfest wieder aus dem großen Schuppen. Jeweils zwischen 10 und 16 Uhr werden die Loks ausgestellt. Man kann mitfahren und Souvenirs kaufen. Das Museum liegt direkt am Bahnhof (Regionalexpress aus Berlin). Tel. 03877 / 951179, www.dampflok-wittenberge.de

Im Ostblockbunker. Der ehemalige große Bunker der NVA in Wollenberg bei Bad Freienwalde kann am Wochenende jeweils zwischen 10 und 18 Uhr besichtigt werden. Das unterirdische Labyrinth war Teil eines Funknetzes der Ostblockarmeen. Überirdisch werden Fahrzeuge und Funkgeräte gezeigt. Essen gibt es aus der Gulaschkanone. Die Einfahrt zum Bunkergelände zweigt aus Richtung Berlin von der B 158 hinter der Ortschaft Wölsickendorf-Wollenberg nach links ab. Tel. 033 44 / 49 865, www.bunker-wollenberg.eu

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