Berlin : Richard Tauber

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„König von Berlin“ wurde der Star-Tenor der zwanziger Jahre von vielen genannt. Ein Weltstar wurde er 1929 durch seinen Auftritt in der Operette „Land des Lächelns“ von Franz Léhar. Der schrieb ihm die Rollen auf den Leib. Ihre Schallplatten „gehörten zum Alltag der Kleinbürger wie der röhrende Hirsch über den Ehebetten“, schrieb ein Kritiker. In dem großen Haus an der Kronberger Straße lebte Tauber zeitweise über seine Verhältnisse. Vor allem während seiner kurzen, sonderbaren Ehe mit einer zweitklassigen Sängerin: Diese ließ sich von ihrem Mann schriftlich Ehebrüche genehmigen. Tauber war jüdischer Herkunft und verIieß Berlin 1939, um nach Großbritannien zu gehen. Dort verlor er seine Stimme durch eine Krebserkrankung und starb 1948. dma

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