RIESENPOSTER – RIESENÄRGER : Zwei Jahre gehörte das Tor der Telekom

VERHÜLLTES BETTENHAUS

Die Charité hatte 2007 eine neue Einnahmequelle für sich entdeckt: Zwei Außenwände wurden für eine Fassadensanierung eingerüstet, verhüllt und in 80 Meter Höhe mit der Werbung eines Autokonzerns dekoriert. Die Patienten werde die blickdurchlässige Werbung nicht stören, hieß es, einige Betroffene sahen das anders. Die Genehmigung lief nach einem Jahr ab, gebaut wurde immer noch nicht. Da wurde es dem Baustadtrat zu bunt, er verlangte die Entfernung der Riesenposter.

TOR MIT ÜBERZIEHER

Fast zwei Jahre lang, von 2000 bis 2002, gehörte das Brandenburger Tor der Telekom – zumindest optisch. Mit wechselnden Motiven durfte das Unternehmen an Berlins wichtigstem Symbolbau für sich Reklame machen und unterstützte im Gegenzug die Stiftung Denkmalschutz finanziell bei der Restaurierung des Tores. Ehrenwert, doch wegen der langen Dauer gab es Kritik.

SCHUMI AM KIRCHTURM

Michael Schmacher, Andi MacDowell und Claudia Schiffer waren 1999 drei Monate lang an der eingerüsteten Gedächtniskirche zu sehen, auch dies diente der Finazierung der Reapraturarbeiten. Und wieder gab es Ablehnung, aber die damalige Pfarrerin Sylvia von Kekule fand es gut.

STADTHAUS IN ROT

Eigentlich gibt es ab einer bestimmten Poster-Größe immer Kritik in der Öffentlichkeit. So auch 2001, als der Turm des Alten Stadthauses ein Jahr lang mit Werbung verhüllt wurde. Diesmal war Vodafone der Auftrag- und Geldgeber. ac

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