Rodel-Unfall in Berlin : Einsatz im Volkspark Friedrichshain

Frank Bachner
Retter im Park. Sanitäter versorgen das Unfallopfer.
Retter im Park. Sanitäter versorgen das Unfallopfer.Foto: dpa

Kaum liegt genügend Schnee, schon sind auch die Rodler auf den Pisten. Allerdings gab’s auch schon den ersten großen Unfall. Am Montag um 13 Uhr musste die Feuerwehr zu einem Einsatz in den Volkspark Friedrichshain. Dort hatte sich ein Rodler verletzt. Nähere Einzelheiten zum Unfallhergang oder zur Person des Unfallopfers konnte die Feuerwehr nicht mitteilen. Das Opfer wurde in das nahe gelegene Krankenhaus Friedrichshain eingeliefert.

Rodeln sieht nach viel Spaß aus, ist aber auch gefährlich. Ausgeschlagene Zähne, Gehirnerschütterungen, Handgelenks- und Unterschenkelbrüche sind häufige Unfallfolgen. Auch im Kreuzberger Viktoriapark halten viele Erwachsene derzeit besorgt die Luft an, wenn viele Kinder und Jugendliche nahe den ungesicherten Zaungittern die rutschige Piste herunterrasen. Die einstige Rodelbahn auf dem Teufelsberg ist sogar bewusst bepflanzt worden, damit niemand mehr Richtung Abgrund rasen kann. Es hat einfach zu viele Unfälle gegeben. Den Verantwortlichen war das Risiko zu groß. Einen schweren Unfall gab es im Winter 2011 auf der Rodelbahn am Potsdamer Platz. Im Auslauf war ein erwachsener Fahrgast mit seinem Schädel gegen den Kopf eines zehnjährigen Mädchens geprallt. Das Mädchen erlitt eine Gehirnerschütterung.

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