• Roger Waters setzt sich für den Erhalt der Mauer ein: Pink-Floyd-Mitbegründer kommt zur East Side Gallery

Roger Waters setzt sich für den Erhalt der Mauer ein : Pink-Floyd-Mitbegründer kommt zur East Side Gallery

Zuerst kam David Hasselhoff, nun folgt ein weiterer Promi, um sich für den Erhalt der Berliner Mauer einzusetzen: Der Mitbegründer von Pink Floyd, Roger Waters, ist in Berlin und wird am Dienstag Mittag zur East Side Gallery kommen.

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Wohl eines der bekanntesten Motive der East Side Gallery: Der Bruderkuss.
Wohl eines der bekanntesten Motive der East Side Gallery: Der Bruderkuss.Foto: dpa

Der Mitbegründer der britischen Rock-Bank "Pink Floyd" will sich für den Schutz der East Side Gallery in Berlin einsetzen. Wie der Tagesspiegel erfuhr, will Roger Waters am Dienstag zwischen 14 und 15 Uhr zu dem Teilstück der ehemaligen DDR-Mauer kommen, auf dem sich das Gemälde zum Plattencover von "The Wall" befindet. Es liegt links neben dem früheren Eingang zur Strandbar in Friedrichshain.

Der Künstler Lance Keller hatte das Gemälde 1990 gemalt, während Waters mit "The Wall" am Potsdamer Platz auftrat. Es befindet sich an der Baustelle für das Wohnhochhaus "Living Levels" und soll nach Auskunft der Bebauungsgegner ebenfalls der Zufahrt zu dem Luxuswohnhaus weichen. Zuvor hatte sich die Initiative zur Erhaltung der East Side Gallery in einem Anschreiben an das Management des ehemaligen Pink-Floyd-Sängers gewandt. Waters ist gerade wegen der "Wall-Rockshow" in Berlin.

Hoff-nung für die East Side Gallery
Hoff-nung für die Mauer. David Hasselhoff kam am Sonntag zu einer Pressekonferenz und einer anschließenden Demonstration nach Berlin, um für den Erhalt der East Side Gallery zu demonstrieren.Weitere Bilder anzeigen
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17.03.2013 16:53Hoff-nung für die Mauer. David Hasselhoff kam am Sonntag zu einer Pressekonferenz und einer anschließenden Demonstration nach...

Zuletzt hatte sich der amerikanische Sänger David Hasselhoff ("I've been looking for Freedom") während eines persönliches Besuches gegen die Neubauten entlang der Spree gewandt.

Nach Ansicht des Künstlers Kani Alavi und der Berliner Club Commission versperren die geplanten Häuser wichtige Sichtachsen am Mauerdenkmal. Nach dem Berliner Denkmalschutzgesetz hätten die Bauten nie genehmigt werden dürfen. Eine entsprechende Stellungnahme wurde am Montag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung übergeben, zu der das Landesdenkmalamt gehört. „Wir werden das Schreiben prüfen“, sagt eine Sprecherin der Behörde.

 

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